Einleitung
Katja Streso ist eine bekannte deutsche Sportjournalistin, Moderatorin und Redakteurin. Seit 2006 ist sie mit der Sportredaktion des ZDF verbunden und hat sich über viele Jahre zu einem festen Gesicht der Sportberichterstattung entwickelt. Besonders im Wintersport ist sie regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Ihre Arbeit umfasst jedoch nicht nur Bob, Rodeln und andere Wintersportarten. Sie moderiert auch Sportnachrichten und war bei großen internationalen Sportereignissen im Einsatz.
Geboren wurde Katja Streso am 10. Dezember 1980 in Magdeburg. Schon früh spielte der Sport in ihrem Bildungsweg eine wichtige Rolle. Nach dem Abitur am Sportgymnasium Magdeburg entschied sie sich für ein Studium, das Journalismus und Sport miteinander verband. Diese Kombination wurde später zu einer wichtigen Grundlage für ihre Tätigkeit beim ZDF.
Katja Streso wurde in Magdeburg geboren
Katja Streso stammt aus Magdeburg und wurde dort am 10. Dezember 1980 geboren. Ihre schulische Laufbahn führte sie an das Sportgymnasium Magdeburg. Dort legte sie 1999 ihr Abitur ab. Die Ausbildung an einem Sportgymnasium war eine passende Grundlage für ihren späteren beruflichen Weg, denn Sport blieb auch während ihrer weiteren Ausbildung ein zentraler Bestandteil ihres Lebens.
Nach dem Abitur zog es sie nach Leipzig. Von 2000 bis 2007 studierte sie an der Universität Leipzig Diplomjournalistik und Sportwissenschaften. Damit beschäftigte sie sich nicht nur mit journalistischen Grundlagen, sondern erwarb gleichzeitig Fachwissen über Sport.
Die Verbindung beider Studienrichtungen war für ihre spätere Arbeit im Fernsehen besonders hilfreich. Eine Sportmoderatorin muss nicht nur sicher vor der Kamera auftreten. Sie muss auch Regeln, Wettbewerbe, Sportler und sportliche Zusammenhänge verstehen und diese Informationen für ein großes Publikum verständlich erklären können.
Studium und Erfahrungen in den USA
Während ihres Studiums sammelte Katja Streso auch internationale Erfahrungen. Im Jahr 2004 verbrachte sie einen einjährigen Studienaufenthalt in den Vereinigten Staaten. Dort absolvierte sie zusätzlich ein Volontariat in Ohio.
Besonders wichtig war dabei ihre praktische Erfahrung bei einem regionalen Fernsehsender. Dort moderierte sie Nachrichten und konnte ihre Fähigkeiten vor der Kamera weiterentwickeln. Die Zeit in den USA war damit mehr als ein gewöhnlicher Studienaufenthalt. Sie bot ihr die Möglichkeit, journalistische Arbeitsweisen in einem anderen Mediensystem kennenzulernen.
Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland setzte sie ihren eingeschlagenen Weg fort. Ihr Studium in Journalistik und Sportwissenschaften schloss sie 2007 ab. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits praktische Erfahrungen aus dem Fernsehen gesammelt und damit wichtige Voraussetzungen für eine langfristige Karriere im Sportjournalismus geschaffen.
Der Start bei der ZDF-Sportredaktion
Im Jahr 2006 begann die Verbindung zwischen Katja Streso und dem ZDF. Zunächst absolvierte sie eine Hospitanz in der ZDF-Hauptredaktion Sport. Noch im selben Jahr wurde sie freie Mitarbeiterin der Sportredaktion.
Dieser Einstieg war der Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit. Streso übernahm im Laufe der Jahre unterschiedliche Aufgaben und konnte sich dabei in verschiedenen Bereichen der Sportberichterstattung etablieren. Ihre Tätigkeit beschränkte sich nicht auf das reine Moderieren. Auch journalistische und redaktionelle Aufgaben gehörten zu ihrem beruflichen Profil.
Das ZDF beschreibt sie heute als Moderatorin, Reporterin und Redakteurin in der Hauptredaktion Sport. Ihre Fachsportarten werden vom Sender unter anderem mit Bob und Rodeln, Motorsport und Judo angegeben. Damit wird deutlich, dass sie über eine breite sportjournalistische Erfahrung verfügt.
Katja Streso und der Wintersport
Ein besonders wichtiger Bereich ihrer Karriere ist der Wintersport. Seit 2009 moderiert Katja Streso Bob- und Rodelübertragungen im ZDF. Dazu gehören Weltcups, Weltmeisterschaften und große internationale Wettbewerbe.
Auch bei den Olympischen Winterspielen war sie in diesem Zusammenhang im Einsatz. Das ZDF nennt unter anderem ihre Tätigkeit bei den Winterspielen 2014 in Sotschi. Die Moderation von Wintersportübertragungen wurde dadurch zu einem wichtigen Bestandteil ihres beruflichen Profils.
Wintersportübertragungen sind für Moderatorinnen anspruchsvoll, weil zahlreiche Wettbewerbe oft gleichzeitig stattfinden. Zwischen einzelnen Rennen müssen Ergebnisse, Hintergründe und aktuelle Entwicklungen schnell zusammengeführt werden. Bei langen Live-Sendestrecken kommt zusätzlich die Aufgabe hinzu, über viele Stunden hinweg einen verständlichen roten Faden zu schaffen.
Katja Streso gehört seit Jahren zu den Moderatorinnen, die diese Aufgabe für das ZDF übernehmen. Auch in der Saison 2025/2026 war sie Teil des Wintersport-Teams. Das ZDF setzte sie gemeinsam mit Katrin Müller-Hohenstein für die Moderation der langen Wintersport-Sendestrecken im Studio ein.
Weitere Aufgaben bei Motorsport und Sportnachrichten
Katja Stresos Tätigkeit beim ZDF beschränkt sich nicht auf den Wintersport. Seit 2010 arbeitete sie auch als Redakteurin für Motorsport. Dazu gehörte unter anderem die Berichterstattung über die Formel 1.
Außerdem moderierte sie Sportblöcke in den Nachrichtensendungen „heute nacht“. Besonders bei großen Fußballturnieren spielte diese Aufgabe eine Rolle. Bei Welt- und Europameisterschaften wurden die wichtigsten sportlichen Ereignisse in den Nachrichtensendungen zusammengefasst.
Im Oktober 2014 übernahm Streso die Moderation des Sportblocks im „ZDF-Mittagsmagazin“. Seit 2015 moderiert sie außerdem den Sportblock bei „heute“. Damit wurde sie auch für Zuschauerinnen und Zuschauer sichtbar, die keine langen Sportübertragungen verfolgen.
Diese verschiedenen Tätigkeiten zeigen die Breite ihres journalistischen Profils. Sie arbeitet sowohl in langen Live-Sendungen als auch in kürzeren Nachrichtensendungen. Zusätzlich gehören redaktionelle Aufgaben zu ihrem beruflichen Hintergrund.
Katja Streso bei großen Sportereignissen
Im Laufe ihrer Karriere war Katja Streso bei zahlreichen bedeutenden Sportveranstaltungen eingesetzt. Neben den Olympischen Winterspielen gehören dazu auch Weltmeisterschaften und internationale Sportwettbewerbe.
2013 moderierte sie beispielsweise die Turn-Weltmeisterschaften in Antwerpen. Ihre Arbeit führte sie damit auch über die klassischen Wintersportarten hinaus. Das ZDF nennt neben Bob und Rodeln auch Motorsport und Judo als ihre Fachsportarten.
Ein weiterer wichtiger Schritt war ihre Tätigkeit bei „sportstudio live – Olympia“ im Jahr 2024. In diesem Jahr war sie sowohl bei den Olympischen Spielen als auch bei den Paralympics als Moderatorin im Einsatz.
Solche Veranstaltungen stellen besondere Anforderungen an Sportjournalisten. Die Moderation muss aktuelle Ergebnisse, Hintergrundinformationen und Gespräche mit Experten miteinander verbinden. Gleichzeitig können sich die Themen innerhalb weniger Minuten verändern. Erfahrung in Live-Sendungen ist deshalb ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit.
Katja Streso bei den Olympischen Winterspielen 2026
Auch 2026 gehörte Katja Streso zum ZDF-Team bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Die Winterspiele fanden vom 6. bis zum 22. Februar 2026 statt. Das ZDF plante dafür rund 100 Stunden Olympia im Fernsehen sowie ein umfangreiches Livestream-Angebot.
Im offiziellen Olympia-Team wurde Katja Streso als Moderatorin an den Sportstätten geführt. Neben ihr waren dort unter anderem Lena Kesting, Alexander Ruda, Amelie Stiefvatter und Florian Zschiedrich eingesetzt. Im Olympia-Studio moderierten dagegen Jochen Breyer und Katrin Müller-Hohenstein.
Für Streso war der Einsatz in Italien eine weitere Station ihrer langjährigen Olympia-Erfahrung. Die ZDF-Berichterstattung umfasste zahlreiche Sportarten und wurde über Fernsehen und digitale Angebote verbreitet. Auch dadurch wurde ihre Rolle als erfahrene Sportmoderatorin weiter sichtbar.
Das ZDF setzte bei den Winterspielen 2026 insgesamt auf eine Kombination aus Moderatoren, Reportern, Kommentatoren und Experten. Streso war dabei insbesondere im Bereich Bob und Rodeln verankert.
Katja Streso und „sportstudio live“
„sportstudio live“ gehört zu den wichtigen Sportformaten des ZDF. Besonders während der Wintersportsaison werden dort zahlreiche Wettbewerbe aus verschiedenen Ländern zusammengeführt. Katja Streso ist seit vielen Jahren Teil dieses Konzepts.
In der Wintersportsaison 2024/2025 führte sie gemeinsam mit Katrin Müller-Hohenstein abwechselnd durch die langen Wintersport-Sendestrecken im ZDF. Zum Saisonauftakt am 30. November 2024 übernahm Streso die Moderation des ersten langen Wintersport-Nachmittags.
Auch in der Saison 2025/2026 war sie weiterhin Teil des Moderationsteams. Das ZDF setzte sie unter anderem an den Wintersport-Wochenenden ein. Im März 2026 führte sie beispielsweise am 21. und 22. März durch lange Live-Sendestrecken des vorletzten Weltcup-Wochenendes der Saison.
Damit ist „sportstudio live“ ein wichtiger Bestandteil ihrer aktuellen beruflichen Tätigkeit. Ihre langjährige Erfahrung hilft ihr dabei, unterschiedliche Wettbewerbe und Sportarten innerhalb einer Sendung miteinander zu verbinden.
Katja Streso und der Frauenfußball
Obwohl Wintersport einen großen Teil ihrer Karriere ausmacht, war Katja Streso auch im Fußball tätig. Sie moderierte Sportnachrichten rund um große Fußballturniere und arbeitete damit ebenfalls in einem Bereich, der ein großes Fernsehpublikum erreicht.
2025 war sie außerdem bei der UEFA Frauen-Europameisterschaft am DFB-Quartier als Moderatorin eingesetzt. Damit gehörte auch der Frauenfußball zu ihren jüngeren beruflichen Aufgaben.
Ihre Arbeit beim Fußball zeigt, dass sich ihr journalistisches Tätigkeitsfeld über die Jahre weiterentwickelt hat. Sie ist nicht ausschließlich eine Wintersportmoderatorin, sondern arbeitet in unterschiedlichen Bereichen der Sportberichterstattung.
Gerade bei großen Turnieren spielt die journalistische Einordnung eine wichtige Rolle. Neben Ergebnissen interessieren sich Zuschauerinnen und Zuschauer für Hintergründe, Interviews, Reaktionen und aktuelle Entwicklungen. Moderatorinnen wie Streso verbinden diese unterschiedlichen Informationen innerhalb einer Sendung.
Katja Streso privat und ihre Karriere heute
Über das Privatleben von Katja Streso ist öffentlich vergleichsweise wenig bekannt. Im Mittelpunkt ihrer öffentlichen Präsenz steht ihre berufliche Tätigkeit beim ZDF. Informationen über Familie, Partnerschaft oder andere persönliche Lebensbereiche sind nicht Bestandteil der offiziellen ZDF-Biografie.
Daher lässt sich ihre öffentlich dokumentierte Karriere vor allem anhand ihrer journalistischen Arbeit nachvollziehen. Von Magdeburg führte ihr Weg über Leipzig und einen Studienaufenthalt in den USA zum ZDF. Dort entwickelte sie sich von einer freien Mitarbeiterin zu einer erfahrenen Moderatorin, Reporterin und Redakteurin.
Heute ist sie besonders mit der Sportberichterstattung und den großen Wintersport-Sendungen verbunden. Ihre Einsätze bei Olympia 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo gehören zu den jüngeren wichtigen Stationen ihrer Karriere. Auch nach den Olympischen Spielen blieb sie im ZDF-Wintersportprogramm präsent.
Fazit: Katja Streso und ihr Weg im Sportjournalismus
Katja Streso hat sich über zwei Jahrzehnte hinweg eine umfangreiche Karriere im deutschen Sportjournalismus aufgebaut. Geboren in Magdeburg, absolvierte sie zunächst das Sportgymnasium und studierte anschließend Journalistik und Sportwissenschaften an der Universität Leipzig. Ein Studienaufenthalt in den USA mit praktischer Fernseharbeit ergänzte ihre Ausbildung.
Seit 2006 ist sie mit der ZDF-Hauptredaktion Sport verbunden. Besonders ihre langjährige Arbeit im Bob- und Rodelsport machte sie einem breiten Publikum bekannt. Gleichzeitig übernahm sie Aufgaben im Motorsport, bei Sportnachrichten, im Fußball und bei internationalen Sportereignissen.
Mit ihren Einsätzen bei Olympia, den Paralympics, Weltmeisterschaften und „sportstudio live“ gehört sie zu den erfahrenen Moderatorinnen des ZDF. Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo waren eine weitere bedeutende Station ihres beruflichen Weges. Ihre Karriere zeigt, wie sich eine journalistische Laufbahn durch verschiedene Sportarten, Formate und internationale Veranstaltungen entwickeln kann.

