Einleitung
Wer nach dem Freund von Cheyenne Ochsenknecht sucht, findet heute eigentlich eine andere Bezeichnung: Nino Sifkovits ist inzwischen ihr Ehemann. Die beiden sind seit 2019 ein Paar und haben sich gemeinsam ein Leben aufgebaut, das sich deutlich vom klassischen Promi-Alltag unterscheidet. Während Cheyenne Ochsenknecht als Model, Influencerin und Mitglied der bekannten Ochsenknecht-Familie aufgewachsen ist, arbeitet Nino als Landwirt in der Steiermark. Gemeinsam leben sie auf dem Chianinahof in Dobl und verbinden dort Familie, Landwirtschaft und Medienarbeit.
Die Beziehung begann in Berlin und führte das Paar schließlich nach Österreich. Dort bekamen Cheyenne und Nino zwei Kinder und entwickelten den Familienhof zu einem wichtigen Mittelpunkt ihres gemeinsamen Lebens. Durch die Reality-Doku „Diese Ochsenknechts“ und den Ableger „Unser Hof – Mit Cheyenne und Nino“ wurde Nino einem größeren Publikum bekannt. Trotzdem steht für ihn weiterhin die Landwirtschaft im Mittelpunkt.
Wer ist Nino Sifkovits?
Nino Sifkovits ist ein österreichischer Landwirt aus der Steiermark. Gemeinsam mit seinem Vater Gerald und seiner Ehefrau Cheyenne betreibt er den Chianinahof in Dobl. Dort kümmert sich die Familie um verschiedene Nutztiere und um die Weiterentwicklung des landwirtschaftlichen Betriebs. Besonders bekannt ist der Hof für seine Chianina-Rinder. Daneben werden auch Iberico-Schweine und Schafe gehalten. RTLZWEI bezeichnet Nino als Landwirt durch und durch und nennt für den Hof einen Tierbestand von bis zu 200 Tieren.
Nino ist damit beruflich nicht hauptsächlich durch seine Beziehung zu einer prominenten Frau bekannt geworden. Sein eigentlicher Beruf ist die Landwirtschaft. Der Medienrummel kam erst durch Cheyenne und die gemeinsame Teilnahme an Reality-Formaten hinzu. Sein Alltag besteht weiterhin aus Aufgaben wie Füttern, Misten, Tierkontrolle und der Organisation des Hofes. Gerade dieser Gegensatz zwischen Fernsehen und Landwirtschaft ist ein wichtiger Bestandteil seiner öffentlichen Geschichte.
Bevor Nino dauerhaft auf den Familienhof zurückkehrte, lebte er zeitweise in Berlin. Dort sammelte er Erfahrungen außerhalb der Landwirtschaft und arbeitete unter anderem als DJ. Außerdem absolvierte er eine Barista-Ausbildung und arbeitete als Kellner. Seine Zeit in Berlin spielte schließlich auch für sein Privatleben eine entscheidende Rolle, denn dort lernte er Cheyenne Ochsenknecht kennen.
Wie haben sich Cheyenne Ochsenknecht und Nino kennengelernt?
Cheyenne Ochsenknecht und Nino Sifkovits lernten sich 2019 in Berlin kennen. Ihre erste Begegnung entstand über gemeinsame Freunde. Cheyennes beste Freundin war damals mit dem Fußballspieler Valentino Lazaro liiert. Lazaro wiederum war mit Nino befreundet. So kam es zu einem Vierer-Date, bei dem Cheyenne und Nino sich zum ersten Mal näher kennenlernten.
Aus diesem Treffen entwickelte sich relativ schnell eine Beziehung. Für Cheyenne war Nino nicht nur ein neuer Partner, sondern auch jemand, der ihr eine völlig andere Lebenswelt zeigte. Während sie aus einer bekannten Medienfamilie stammt und schon als Jugendliche als Model gearbeitet hatte, war Nino eng mit dem landwirtschaftlichen Familienbetrieb in der Steiermark verbunden.
Zunächst lebten die beiden in Berlin. Nino arbeitete dort unter anderem in einem Café und als Kellner. Mit der Zeit wurde jedoch die Frage wichtiger, wo das Paar langfristig leben wollte. Besonders die Schwangerschaft von Cheyenne beschleunigte diese Entscheidung. Beide beschlossen schließlich, gemeinsam nach Österreich zu ziehen und ihre Kinder auf dem Hof von Ninos Familie großzuziehen.
Der Umzug von Berlin in die Steiermark
Der Wechsel von Berlin nach Dobl war für Cheyenne Ochsenknecht ein großer Schritt. Sie war das Leben in Städten und die Arbeit als Model gewohnt. Trotzdem entschied sie sich für das Landleben. Bereits im Herbst 2020 zogen Cheyenne und Nino gemeinsam auf den Chianinahof in der Steiermark.
Der Hof befindet sich in Dobl bei Graz und gehört zur Familie von Nino. Das Paar lebt dort in einem historischen Haus, das mehr als 200 Jahre alt ist. Nach dem Einzug wurde das Gebäude modernisiert und neu eingerichtet. Cheyenne brachte dabei ihre eigenen Vorstellungen in die Gestaltung ein. Nino kümmerte sich gleichzeitig um die praktischen Anforderungen des Hofes.
Für Cheyenne bedeutete der Umzug auch eine Entfernung von ihrer eigenen Familie. Sie war nun mehrere hundert Kilometer von Berlin und ihrer Mutter Natascha Ochsenknecht entfernt. In einem RTL-Interview erklärte sie später jedoch, dass sie schon früh daran gewöhnt gewesen sei, nicht ständig mit ihrer Familie zusammen zu sein. Bereits mit 15 Jahren war sie für ihre Modelkarriere nach Paris gezogen. Deshalb fiel ihr die räumliche Distanz nach Österreich nach eigener Aussage nicht besonders schwer.
Heute bezeichnet Cheyenne das Hofleben als ihren Lebensmittelpunkt. Die Entscheidung, nach Österreich zu ziehen, war damit nicht nur ein Schritt für Nino und seinen Familienbetrieb, sondern wurde zu einem gemeinsamen Lebensprojekt des Ehepaares.
Hochzeit von Cheyenne Ochsenknecht und Nino Sifkovits
Aus der Beziehung wurde zunächst eine Familie und später eine Ehe. Am 19. August 2022 heirateten Cheyenne Ochsenknecht und Nino Sifkovits in der Steiermark. Zu diesem Zeitpunkt waren sie bereits Eltern ihrer ersten Tochter Mavie. Die Hochzeit fand damit in einer Phase statt, in der das Paar sein gemeinsames Leben auf dem Hof bereits aufgebaut hatte.
Die Hochzeit war ein weiterer wichtiger Schritt in der Beziehung. Nino, der zunächst als Cheyennes Freund bekannt wurde, war nun offiziell ihr Ehemann. Gleichzeitig blieb der Hof der Mittelpunkt des gemeinsamen Lebens. Anders als bei vielen Prominenten steht bei den beiden nicht ständig ein luxuriöser Lebensstil im Vordergrund. Vielmehr verbinden sie Familie, Landwirtschaft und gelegentliche öffentliche Auftritte.
Ihre Beziehung wird auch deshalb häufig thematisiert, weil beide aus unterschiedlichen Lebenswelten kommen. Cheyenne ist mit Mode, Fernsehen und Medien aufgewachsen, während Nino stark mit Landwirtschaft und Tierhaltung verbunden ist. Auf dem Chianinahof treffen diese beiden Welten täglich aufeinander.
Cheyenne und Nino als Eltern
Cheyenne Ochsenknecht und Nino Sifkovits haben zwei gemeinsame Kinder. Ihre Tochter Mavie Handio wurde am 26. März 2021 geboren. Am 10. Mai 2023 kam ihr Sohn Matteo Nael zur Welt. Die Familie lebt gemeinsam auf dem Chianinahof in der Steiermark.
Für das Ehepaar gehört es zum Familienalltag, dass die Kinder früh mit Tieren und Landwirtschaft in Kontakt kommen. In einem RTL-Interview berichtete Cheyenne, dass ihre Tochter Mavie schon als kleines Kind regelmäßig bei den Tieren war und Nino beim Füttern oder bei der Stallarbeit begleitete. Der Umgang mit Tieren und die Wertschätzung für die Arbeit auf dem Hof seien für die Familie wichtig.
Damit wachsen die Kinder in einer Umgebung auf, die sich stark von einem typischen Stadtleben unterscheidet. Tiere, Ställe und landwirtschaftliche Arbeiten gehören für sie zum normalen Alltag. Gleichzeitig erleben sie durch ihre Eltern auch die Medienwelt und das öffentliche Leben.
Cheyenne hat außerdem öffentlich über ihre Vorstellungen von Erziehung gesprochen. Sie legt unter anderem Wert auf Höflichkeit, Ordnung und darauf, dass die Kinder lernen, Dinge wieder an ihren Platz zu stellen. Nino soll dabei teilweise andere Ansichten haben, was die Strenge in der Erziehung betrifft.
Der Chianinahof und die Landwirtschaft
Der Chianinahof ist das Herzstück des gemeinsamen Lebens von Cheyenne und Nino. Der Name des Hofes geht auf die Chianina-Rinder zurück, die dort gezüchtet werden. Diese italienische Rinderrasse gehört zu den auffälligsten Tieren des Betriebs. Daneben hält die Familie Iberico-Schweine und Schafe.
Der Hof hat sich innerhalb weniger Jahre deutlich entwickelt. Die STEIRERIN berichtete 2024, dass sich der Tierbestand von ursprünglich rund 20 Rindern auf etwa 60 Rinder vergrößert hatte. Rechnet man Schafe und Schweine hinzu, wurden zu diesem Zeitpunkt ungefähr 160 Tiere auf dem Hof gehalten. RTLZWEI nennt inzwischen einen Bestand von bis zu 200 Tieren.
Damit ist der Hof ein umfangreicher landwirtschaftlicher Betrieb. Nino übernimmt dabei viele klassische Aufgaben eines Landwirts. Tiere müssen versorgt, Ställe gepflegt und Abläufe organisiert werden. Auch Cheyenne arbeitet regelmäßig im Stall. Ihr öffentliches Auftreten mit Mode, Make-up und glamourösen Veranstaltungen steht daher in deutlichem Gegensatz zu den praktischen Aufgaben auf dem Bauernhof.
2025 wurde besonders deutlich, dass Cheyenne inzwischen praktische Erfahrung im Umgang mit den Tieren gesammelt hat. RTL berichtete, dass sie bei der Geburt eines Lammes half und das Tier selbst aus dem Muttertier holte. Solche Erlebnisse zeigen, dass ihre Rolle auf dem Hof über reine Öffentlichkeitsarbeit hinausgeht.
Nino Sifkovits und die Reality-Dokus
Durch Cheyenne wurde Nino Teil der Reality-Doku „Diese Ochsenknechts“. Die Serie begleitet die Familie Ochsenknecht und zeigt auch das Leben des Paares in Österreich. Dabei wird nicht nur das Privatleben dokumentiert, sondern auch der Alltag auf dem Hof.
2023 erhielt Cheyenne gemeinsam mit Nino einen eigenen Ableger. „Unser Hof – Mit Cheyenne und Nino“ konzentriert sich stärker auf das Leben in der Steiermark. Die Zuschauer bekommen Einblicke in Tierhaltung, Stallarbeit, Familienleben und die Weiterentwicklung des landwirtschaftlichen Betriebs. Die Serie zeigt damit eine Seite des Paares, die über klassische Prominentenberichte hinausgeht.
Die Kameras begleiten Nino bei seiner täglichen Arbeit und zeigen gleichzeitig die Unterschiede zwischen ihm und seinem Vater Gerald. Besonders bei der Modernisierung des Hofes und der Frage, wie Landwirtschaft in Zukunft aussehen kann, werden unterschiedliche Vorstellungen sichtbar. Cheyenne und Nino wollen den Hof moderner präsentieren und Landwirtschaft für ein jüngeres Publikum interessanter machen.
Auch 2026 bleibt Nino mit dem Reality-Fernsehen verbunden. RTLZWEI führt ihn als Gesicht des Formats „Der Promihof“. Dort bringt er seine praktische Erfahrung als Landwirt ein und erklärt prominenten Teilnehmern die Aufgaben auf dem Bauernhof.
Moderne Landwirtschaft und das Leben als Bauernpaar
Cheyenne und Nino versuchen, die Landwirtschaft mit einem modernen Lebensstil zu verbinden. Für sie bedeutet Bauer zu sein nicht, auf Mode, Reisen, gutes Essen oder öffentliche Veranstaltungen verzichten zu müssen. Gleichzeitig wollen sie zeigen, wie viel Arbeit hinter einem landwirtschaftlichen Betrieb steckt.
Gemeinsam vermarkten sie unter dem Namen Chianinahof selbstproduziertes Rind-, Lamm- und Schweinefleisch von seltenen Nutztierrassen. Der Betrieb setzt dabei auf eine direkte Verbindung zwischen Tierhaltung, Produktion und Vermarktung. Nino bringt seine landwirtschaftliche Erfahrung ein, während Cheyenne ihre Kenntnisse aus Medien und Social Media nutzt.
Gerade diese Kombination hat den Chianinahof zu einem wichtigen Bestandteil ihrer öffentlichen Geschichte gemacht. Nino ist nicht einfach nur der Mann an der Seite einer bekannten Frau. Er besitzt einen eigenen beruflichen Bereich und steht für einen Familienbetrieb, der über die Reality-Serie einem großen Publikum vorgestellt wurde.
Auch die Modernisierung des Hofes gehört zu diesem Konzept. Ein neuer Stall und weitere geplante Projekte sollen den Betrieb für die Zukunft aufstellen. Gleichzeitig wollen Cheyenne und Nino mit Vorurteilen gegenüber der Landwirtschaft aufräumen und zeigen, dass ein modernes Bauernleben unterschiedliche Seiten haben kann.
Cheyenne Ochsenknecht und Nino Sifkovits heute
Heute leben Cheyenne Ochsenknecht und Nino Sifkovits mit ihren beiden Kindern weiterhin in der Steiermark. Der Chianinahof verbindet dabei ihr Familienleben mit ihrem beruflichen Alltag. Nino ist weiterhin als Landwirt tätig, während Cheyenne zwischen Hofarbeit, Familie, Medienauftritten und ihren eigenen Projekten wechselt.
Die Familie bleibt außerdem Teil der Reality-Serie „Diese Ochsenknechts“. 2026 wurde die fünfte Staffel erstmals auch im Free-TV bei RTL angekündigt. In dieser Staffel wird erneut zwischen dem Leben auf dem Chianinahof in Österreich und den öffentlichen Terminen der Familie in Deutschland gewechselt.
Damit hat sich Ninos Rolle in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Er begann als Privatperson, die Cheyenne Ochsenknecht über gemeinsame Freunde kennenlernte. Heute ist er Ehemann, Vater, Landwirt und Fernsehpersönlichkeit. Trotzdem bleibt sein Beruf auf dem Hof der wichtigste Teil seiner täglichen Arbeit.
Die Beziehung von Cheyenne und Nino begann 2019 in Berlin, führte 2020 nach Österreich, wurde 2022 durch die Hochzeit gefestigt und entwickelte sich mit zwei Kindern zu einer eigenen Familie. Der Chianinahof ist dabei nicht nur Wohnort, sondern ein gemeinsames Zukunftsprojekt.
Fazit
Der Freund von Cheyenne Ochsenknecht heißt Nino Sifkovits und ist inzwischen ihr Ehemann. Die beiden lernten sich 2019 in Berlin über gemeinsame Freunde kennen und entschieden sich nach einigen Jahren in der deutschen Hauptstadt für ein gemeinsames Leben auf dem Familienhof in der Steiermark.
Nino ist Landwirt und betreibt gemeinsam mit seinem Vater Gerald und Cheyenne den Chianinahof in Dobl. Dort werden unter anderem Chianina-Rinder, Iberico-Schweine und Schafe gehalten. Aus dem landwirtschaftlichen Familienbetrieb ist gleichzeitig ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Karriere des Paares geworden.
Cheyenne und Nino haben zwei Kinder, Mavie und Matteo, und heirateten am 19. August 2022. Ihr Familienleben wird teilweise von Kameras begleitet, bleibt aber zugleich eng mit der täglichen Arbeit auf dem Hof verbunden.
So ist Nino Sifkovits heute weit mehr als nur der „Freund von Cheyenne Ochsenknecht“. Er ist ihr Ehemann, Vater ihrer Kinder, Landwirt und Mitbetreiber eines modernen Bauernhofs. Seine Geschichte zeigt, wie aus einer Begegnung in Berlin eine Familie und ein gemeinsames landwirtschaftliches Lebensprojekt in der Steiermark entstand.

