Einleitung
Susanne Wieseler gehört seit vielen Jahren zu den bekannten Gesichtern des Westdeutschen Rundfunks. Als Journalistin und Fernsehmoderatorin prägt sie insbesondere die „Aktuelle Stunde“, das regionale Nachrichtenmagazin des WDR. Ihre ruhige und professionelle Art hat sie zu einer vertrauten Stimme für viele Zuschauerinnen und Zuschauer in Nordrhein-Westfalen gemacht. Neben ihrer Arbeit vor der Kamera ist Wieseler auch als Live-Reporterin, Moderatorin von Veranstaltungen und Medientrainerin tätig.
Ihr beruflicher Weg begann jedoch nicht direkt im Fernsehen. Nach dem Abitur sammelte sie erste Erfahrungen bei einer Zeitung und arbeitete später beim Radio. Danach folgten ein Studium in Dortmund, ein Volontariat bei der Deutschen Welle und weitere Stationen beim ZDF und WDR. Aus einer klassischen journalistischen Ausbildung entwickelte sich so eine lange Fernsehkarriere, die bis heute eng mit aktuellen Nachrichten und gesellschaftlichen Themen verbunden ist.
Susanne Wieseler und ihre Herkunft
Susanne Wieseler wurde 1969 in Essen geboren. Der WDR beschreibt sie als Bergmannstochter aus Essen. Mit dem Begriff „Grubenpony“ beschreibt sie ihre Herkunft selbst humorvoll und stellt damit eine Verbindung zu ihrer Heimat und zur Geschichte des Ruhrgebiets her.
Ihre Herkunft aus dem Ruhrgebiet ist ein interessanter Teil ihrer Biografie. Essen und Nordrhein-Westfalen sind auch später immer wieder mit ihrem beruflichen Weg verbunden. Als WDR-Journalistin arbeitet sie vor allem für ein Publikum, das die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen des Bundeslandes verfolgt.
Wieseler lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Köln. Ihr Privatleben hält sie dabei weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Im Mittelpunkt ihrer öffentlichen Arbeit stehen ihr Beruf als Journalistin, ihre Moderation und ihre journalistischen Projekte.
Ausbildung in Journalistik und Wirtschaft
Für ihre spätere Arbeit im Fernsehen war ihr Studium in Dortmund besonders wichtig. Susanne Wieseler studierte Journalistik und Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Dortmund. Diese Kombination aus journalistischer Ausbildung und wirtschaftlichem Wissen bildet eine gute Grundlage für ihre spätere Arbeit mit Nachrichten und politischen Themen.
Journalismus bedeutet für Wieseler nicht nur, vor einer Kamera Texte vorzulesen. Ihre Laufbahn zeigt, dass sie verschiedene Seiten des Berufs kennengelernt hat. Dazu gehören Recherche, Reportage, Redaktion, Moderation und die Produktion längerer journalistischer Beiträge.
Gerade die Verbindung von Journalistik und Volkswirtschaft kann bei politischen und gesellschaftlichen Themen hilfreich sein. Nachrichten aus Politik und Wirtschaft müssen verständlich erklärt und gleichzeitig journalistisch eingeordnet werden. Diese Fähigkeiten konnte Wieseler im Laufe ihrer Karriere bei verschiedenen Medienhäusern weiterentwickeln.
Erste Erfahrungen bei Zeitung und Radio
Wie viele Journalistinnen und Journalisten begann auch Susanne Wieseler ihre Karriere nicht unmittelbar beim Fernsehen. Nach dem Abitur arbeitete sie zunächst für eine Zeitung. Auf ihrer eigenen Website beschreibt sie rückblickend, dass ihr erster journalistischer Einsatz bei der „Westfalenpost“ in Schwelm stattfand. Dort schrieb sie zunächst über lokale Themen und sammelte praktische Erfahrungen im journalistischen Alltag.
Diese frühen Erfahrungen waren für ihren weiteren Weg wichtig. Lokaljournalismus verlangt von Reportern, schnell Kontakt zu Menschen aufzubauen, Informationen zu sammeln und auch scheinbar kleine Geschichten interessant zu erzählen. Wieseler lernte damit früh die Grundlagen des journalistischen Handwerks kennen.
Später arbeitete sie beim Radio. Beim WDR war sie zunächst in Essen und anschließend in Köln als Reporterin und Moderatorin tätig. Parallel entwickelte sie ihre Fähigkeiten weiter und absolvierte ein Volontariat bei der Deutschen Welle in Bonn.
Der Weg zum ZDF
Eine wichtige Station in Wieseler Karriere war das ZDF. Dort arbeitete sie in unterschiedlichen Funktionen. Besonders bekannt wurde sie als Moderatorin der Jugendsendung „Doppelpunkt“. Die Sendung gab ihr die Möglichkeit, bereits früh vor der Kamera zu arbeiten und mit einem jüngeren Publikum in Kontakt zu kommen.
Nach ihrer Tätigkeit als Moderatorin blieb Wieseler beim ZDF auch journalistisch aktiv. Sie arbeitete in der Hauptredaktion Innenpolitik und war außerdem als Reporterin und Produzentin für Dokumentationen und Reportagen tätig. Damit erweiterte sie ihr berufliches Profil deutlich über die klassische Moderation hinaus.
Diese Erfahrungen halfen ihr später beim WDR. Wer selbst recherchiert, Interviews führt und Dokumentationen produziert, bringt eine andere Perspektive in eine Nachrichtensendung ein als jemand, der ausschließlich moderiert. Bei Wieseler verbinden sich deshalb Moderation und journalistische Recherche besonders eng.
Susanne Wieseler bei der Aktuellen Stunde
Seit 1999 gehört Susanne Wieseler zum Moderationsteam der „Aktuellen Stunde“. Damit ist sie seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem wichtigsten regionalen Nachrichtenmagazin des WDR verbunden.
Die „Aktuelle Stunde“ beschäftigt sich vor allem mit Themen, die für die Menschen in Nordrhein-Westfalen wichtig sind. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Verbraucherfragen und regionale Ereignisse gehören zum breiten Themenspektrum der Sendung. Das Format wird täglich ausgestrahlt und zählt zu den etablierten Nachrichtenangeboten des WDR.
Wieseler hat in dieser Zeit zahlreiche Nachrichtenlagen und unterschiedliche Themen moderiert. Ihre Aufgabe besteht nicht nur darin, Beiträge anzukündigen. Eine Nachrichtenmoderatorin muss Informationen schnell erfassen, Gespräche führen, Interviews vorbereiten und auch bei unerwarteten Entwicklungen souverän reagieren können.
Die lange Zusammenarbeit mit der „Aktuellen Stunde“ zeigt deshalb auch ihre Erfahrung im Live-Fernsehen. Sie gehört zu den Moderatorinnen, die über Jahre hinweg ein vertrautes Gesicht des WDR geworden sind.
Weitere Aufgaben beim WDR
Neben der „Aktuellen Stunde“ ist Susanne Wieseler auch bei anderen WDR-Formaten und Veranstaltungen tätig. Auf ihrer beruflichen Website beschreibt sie sich als Fernsehmoderatorin, Live-Reporterin und Moderatorin von Veranstaltungen. Außerdem übernimmt sie Aufgaben bei Sondersendungen und besonderen WDR-Projekten.
Dazu gehören beispielsweise besondere Nachrichtensendungen und Live-Ereignisse. Auch das Adventskonzert der Landesregierung gehört zu den Veranstaltungen, die sie moderiert hat. Ihr Tätigkeitsfeld reicht damit deutlich über das tägliche Nachrichtenstudio hinaus.
Die Erfahrung aus dem Fernsehen kommt ihr auch bei Veranstaltungen außerhalb klassischer Nachrichtensendungen zugute. Dort muss eine Moderatorin ebenfalls sicher auftreten, Gespräche strukturieren und auf unterschiedliche Gäste eingehen können.
Journalistin, Filmemacherin und Autorin
Susanne Wieseler hat sich außerdem mit Dokumentationen und gesellschaftlich relevanten Themen beschäftigt. Während ihrer Zeit beim ZDF arbeitete sie als Reporterin und Produzentin für Dokumentationen und Reportagen. Auch beim WDR realisierte sie journalistische Filme über Themen, die gesellschaftlich von Bedeutung sind.
Diese Arbeit unterscheidet sich deutlich von einer Nachrichtensendung. Eine Dokumentation bietet mehr Raum für Hintergründe, persönliche Geschichten und ausführliche Recherchen. Wieseler konnte dadurch Themen vertiefen, die in einer kurzen Nachrichtensendung möglicherweise nur wenige Minuten erhalten.
Auch als Autorin ist sie tätig. Im Jahr 2006 veröffentlichte sie das Buch „Einfach Kinder kriegen: Wie Familie glücklich macht“. Das Buch beschäftigt sich mit Fragen rund um Familie und Elternschaft und zeigt eine weitere Seite ihrer journalistischen Arbeit.
Susanne Wieseler als Medientrainerin
Ein weiterer wichtiger Bereich ihrer heutigen Arbeit ist das Medientraining. Wieseler trainiert Führungskräfte und andere Personen, die vor Kameras oder vor einem Publikum auftreten müssen. Auf ihrer eigenen Website beschreibt sie diese Tätigkeit als einen Teil ihrer beruflichen Arbeit, den sie mit großer Begeisterung ausübt.
Für diese Aufgabe bringt sie viele Jahre Erfahrung aus dem Live-Fernsehen mit. Wer regelmäßig vor der Kamera arbeitet, kennt die Herausforderungen von Interviews, kurzen Antworten, schwierigen Fragen und spontanen Situationen. Dieses Wissen kann sie an Menschen weitergeben, die selbst nur selten öffentlich auftreten.
Medientraining wird besonders für Führungskräfte immer wichtiger. Unternehmen und Organisationen müssen häufig auf Presseanfragen reagieren, Interviews geben oder komplizierte Themen öffentlich erklären. Eine klare Sprache und ein sicherer Auftritt können dabei entscheidend sein.
Wieseler verbindet in diesem Bereich ihre journalistische Erfahrung mit praktischem Coaching. Sie trainiert nach eigenen Angaben nicht nur Führungskräfte, sondern auch Kolleginnen und Kollegen, die vor Kameras oder vor Menschen auftreten.
Privatleben und Interessen
Über ihr Privatleben spricht Susanne Wieseler vergleichsweise wenig. Bekannt ist, dass sie verheiratet ist und zwei Kinder hat. Gemeinsam mit ihrer Familie lebt sie in Köln.
Auf ihrer persönlichen Website gibt sie jedoch einen kleinen Einblick in ihr Leben abseits des Fernsehens. Wenn neben Beruf und Familie Zeit bleibt, geht sie gerne mit ihrem Hund spazieren, näht Kleidung für das Fernsehen und arbeitet im Garten. Als Familienurlaub nennt sie unter anderem Reisen zum Skifahren nach Österreich oder Aufenthalte in einem Ferienhaus in Frankreich.
Diese persönlichen Einblicke vermitteln ein eher bodenständiges Bild der Journalistin. Trotz ihrer langen Karriere im Fernsehen scheint sie Wert auf ein Leben außerhalb der Medienwelt zu legen. Ihre öffentliche Persönlichkeit wird daher vor allem durch ihre journalistische Arbeit bestimmt.
Susanne Wieseler heute
Auch heute ist Susanne Wieseler eng mit dem WDR und der „Aktuellen Stunde“ verbunden. Im Juni 2026 war sie beispielsweise weiterhin in der Sendung zu sehen. Damit gehört sie zu den langjährigen Moderatorinnen des Formats.
Gleichzeitig hat sich ihr berufliches Profil im Laufe der Jahre erweitert. Aus der Journalistin und Moderatorin wurde eine erfahrene Live-Reporterin, Dokumentarfilmerin, Autorin und Medientrainerin. Diese unterschiedlichen Tätigkeiten zeigen, wie vielseitig eine lange Karriere im Journalismus sein kann.
Besonders bemerkenswert ist ihre Verbindung von journalistischer Arbeit und Training. Während sie beim WDR weiterhin vor der Kamera steht, unterstützt sie andere Menschen dabei, selbst sicherer vor Kameras und Publikum aufzutreten. Dadurch nutzt sie ihre langjährige Erfahrung auch außerhalb der klassischen Fernsehsendung.
Fazit
Susanne Wieseler hat eine vielseitige und lange Karriere im deutschen Journalismus aufgebaut. Die 1969 in Essen geborene Journalistin begann ihren beruflichen Weg bei einer Zeitung und arbeitete später beim Radio, bevor sie über die Deutsche Welle und das ZDF zum WDR kam. Ihr Studium der Journalistik und Volkswirtschaftslehre in Dortmund bildete eine wichtige Grundlage für ihren späteren beruflichen Weg.
Besonders eng verbunden ist ihr Name mit der „Aktuellen Stunde“. Seit 1999 moderiert sie das WDR-Nachrichtenmagazin und gehört damit zu den erfahrensten Gesichtern des Formats. Gleichzeitig war und ist sie als Reporterin, Dokumentarfilmerin, Veranstaltungsmoderatorin, Autorin und Medientrainerin aktiv.
Auch privat führt Wieseler ein vergleichsweise zurückhaltendes Leben. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Köln und findet neben ihrem Beruf Zeit für Familie, Hund, Garten und kreative Tätigkeiten. Gerade die Verbindung aus journalistischer Professionalität, langjähriger Fernseherfahrung und persönlicher Bodenständigkeit macht Susanne Wieseler zu einer bemerkenswerten Persönlichkeit des deutschen Fernsehens.

